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Kirche: [Geburt Jesu]


Matthäus 1:18-23
[18] Mit Christi Geburt verhielt es sich so: Als seine Mutter Maria mit Josef verlobt war, da zeigte sich's, noch ehe sie zusammenzogen, daß sie vom Heiligen Geist empfangen hatte.[19] Josef aber, ihr Verlobter, der ein frommer Mann war und sie nicht bloßstellen wollte, ging schon damit um, sich in aller Stille von ihr zu trennen.[20] Als er dies erwog, da erschien ihm im Traume ein Engel des Herrn und sprach zu ihm: "Josef, du Sohn Davids, scheue dich nicht, Maria, deine Verlobte, zu deiner Ehefrau zu machen! Denn was in ihr erzeugt ist, das stammt von dem Heiligen Geiste.[21] Und sie wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk erretten von ihren Sünden."[22] Dies alles ist geschehen, damit sich jenes Wort erfülle, das der Herr durch den Mund des Propheten gesprochen hat:[23] Siehe, die Jungfrau wird empfangen und einen Sohn gebären, und seinen Namen wird man nennen Immanuel , das heißt: mit uns ist Gott.

Lukas 2:7-21
[7] sie bekam ihren ersten Sohn, hüllte ihn in Windeln und bettete ihn in eine Krippe, weil sie sonst keinen Platz in dem Raum fanden.[8] Nun waren Hirten in jener Gegend, die auf freiem Feld Nachtwache hielten bei ihrer Herde.[9] Zu denen trat plötzlich ein Engel des Herrn, und ein Lichtglanz des Herrn umleuchtete sie. Da erschraken sie sehr.[10] Der Engel aber sprach zu ihnen: "Fürchtet euch nicht! Denn ich verkündige euch große Freude, die dem ganzen Volk widerfahren soll:[11] Euch ist heute in Davids Stadt ein Retter geboren: der Gesalbte, der Herr![12] Und dies sei euch das Erkennungszeichen: ihr werdet ein Kindlein finden, das, in Windeln gehüllt, in einer Krippe liegt."[13] Plötzlich sammelte sich um den Engel eine Menge des himmlischen Heeres; sie alle lobten Gott und sprachen:[14] "Preis gebührt Gott in Himmelshöhen, und auf Erden ist nun Friede unter Menschen, die Gott wohlgefallen!"[15] Als die Engel sie verlassen hatten und wieder in den Himmel aufgefahren waren, da sprachen die Hirten zueinander: "Wir wollen doch nach Bethlehem hinübergehen und uns das ansehen, was der Herr uns kundgetan."[16] So gingen sie eilend hin und fanden Maria und Josef, dazu das Kindlein in der Krippe.[17] Bei seinem Anblick erzählten sie, was sie über dies Kind vernommen hatten.[18] Und alle, die es hörten, waren über die Erzählung der Hirten verwundert.[19] Maria aber behielt dies alles und dachte in ihrem Herzen oft darüber nach.[20] Die Hirten kehrten dann wieder (zu ihren Herden) zurück: sie priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und dieser Botschaft gemäß auch selbst gesehen hatten.[21] Acht Tage später wurde das Kind beschnitten. Da erhielt es den Namen Jesus, den der Engel schon vor seiner Empfängnis genannt hatte.

Matthäus 2:1-12
[1] Als Jesus in den Tagen des Königs Herodes zu Bethlehem in Judäa geboren war, da trafen Sterndeuter aus dem Morgenlande in Jerusalem ein und fragten:[2] "Wo ist der König der Juden? Er ist geboren; denn wir haben in den Strahlen der Morgendämmerung seinen Stern erscheinen sehn und sind hierher gekommen, um ihm zu huldigen."[3] Als dies dem König Herodes zu Ohren kam, erschrak er, und mit ihm entsetzte sich auch ganz Jerusalem.[4] Da berief er alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes und legte ihnen die Frage vor: "Wo soll der Messias geboren werden?"[5] Sie antworteten ihm: "Zu Bethlehem in Judäa. Denn so steht geschrieben in den Worten des Propheten:[6] Und du, Bethlehem im Lande Juda, du bist durchaus nicht die geringste unter den Führerstädten. Denn aus dir soll mir ein Herrscher kommen, der wird als Hirte weiden mein Volk Israel."[7] Hierauf ließ Herodes die Sterndeuter in aller Stille zu sich rufen und sich von ihnen genau die Zeit angeben, wann der Stern zuerst erschienen sei.[8] Dann wies er sie nach Bethlehem und sprach: "Zieht hin und forscht mit Sorgfalt nach dem Kinde; und habt ihr es gefunden, so gebt mir Nachricht, damit ich auch komme und ihm huldige."[9] Als sie dies von dem Könige vernommen hatten, machten sie sich auf den Weg. Und sieh, der Stern, den sie im Frühaufgang gesehn, zog vor ihnen her, bis er stillstand über dem Hause, wo das Kindlein war.[10] Bei dem Anblick des Sternes wurden sie mit großer Freude erfüllt.[11] Sie traten in das Haus und sahen das Kind bei Maria, seiner Mutter. Da fielen sie vor ihm nieder und huldigten ihm. Dann öffneten sie ihre Schatzbehälter und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhen als Geschenke dar.[12] Im Traum erhielten sie die Weisung, nicht wieder zu Herodes zu gehn. Deshalb zogen sie auf einem andern Wege in ihr Heimatland zurück.

Galater 4:4
Als aber die Zeit erfüllt war, da sandte Gott seinen Sohn von sich aus,, der von einem Weib geboren und unter das Gesetz gestellt ward,

Lukas 2:1-4
[1] Zu jener Zeit hatte der Kaiser Augustus befohlen, es sollten alle Bewohner des römischen Reiches in die Schätzungslisten eingetragen werden.[2] Diese Schätzung wurde vorgenommen, noch ehe Quirinius Statthalter von Syrien war.[3] Da gingen alle hin, um sich in die Listen eintragen zu lassen: ein jeder in seine Heimatstadt.[4] Auch Josef zog damals aus der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa zu der Davidstadt mit Namen Bethlehem, weil er zu Davids Haus und Geschlecht gehörte,

Offenbarung 12:1-5
[1] Dann erschien ein großes Zeichen im Himmel: ein Weib, das war mit der Sonne bekleidet, der Mond lag unter ihren Füßen, und auf ihrem Haupt trug sie eine Krone von zwölf Sternen.[2] Sie sah ihrer Niederkunft entgegen und schrie in Wehen und Kindesnöten.[3] Zugleich erschien ein anderes Zeichen im Himmel: ein großer feuerroter Drache, der hatte sieben Häupter und zehn Hörner, und auf seinen Häuptern (glänzten) sieben Kronen;[4] sein Schweif fegte den dritten Teil der Sterne des Himmels weg und warf sie nieder auf die Erde. Dieser Drache stellte sich vor das Weib, das im Begriff war zu gebären, um ihr Kindlein sofort nach der Geburt zu verschlingen.[5] Und sie gebar einen Sohn, einen kraftvollen Knaben, der alle Völker mit eisernem Stab weiden soll. Ihr Kind ward entrückt zu Gott und seinem Thron.

German Bible Albrecht 1926
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